Le Nozze di Figaro

mit dem Webern Symphonie Orchester im Schlosstheater Schönbrunn


22. und 23. März 2019


Besetzung

  • Musikalische Leitung: Christoph U. Meier
  • Inszenierung: Kateryna Sokolova
  • Bühne: Erich Uiberlacker
  • Kostüme: Constanza Meza Lopehandia
  • Webern Symphonie Orchester


Freitag, 22. März 2019
 

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  • Susanna: Johanna Wallroth
  • Figaro: Alexander Grassauer
  • Conte Almaviva: Sreten Manojlović
  • Contessa Almaviva: Tamara Bounazou
  • Cherubino: Patricia Nolz
  • Bartolo: Ricardo Martinez
  • Marcellina: Helene Feldbauer
  • Basilio / Don Curzio: George Kounoupias, Joan Folque
  • Antonio: Benjamin Chamandy
  • Barbarina: Aiko Sakurai


Samstag, 23. März 2019 – Videos folgen in Kürze!
 

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  • Susanna: Theodora Raftis
  • Figaro: Daniel Gutmann
  • Conte Almaviva: Junxin Chen
  • Contessa Almaviva: Momoko Nakajima
  • Cherubino: Patricia Nolz
  • Bartolo: Petro-Pavlo Tkalenko
  • Marcellina: Eva Schöler
  • Basilio / Don Curzio: George Kounoupias, Joan Folque
  • Antonio: Philipp Schöllhorn
  • Barbarina: Xinzi Hou


Inhalt


Le Nozze – das Nonplusultra: Ein Stück über die weibliche Solidarität, eine Auseinandersetzung mit dem prärevolutionären Europa, eine Charakterkomödie. Der Zugangsmöglichkeiten sind viele, doch unabhängig von der Perspektive, die man wählt, bleibt das eigentlich Revolutionäre die unendliche Filigranität der Empfindungen, die Mozarts Musik und da Pontes Text evozieren.

Urteilsfrei und mit einem scharfen Blick bringt diese Musik die Figuren dazu, ihre Seelenmechanik bloßzulegen. Man muss hinnehmen, dass die Personen bald komisch, bald ernst zu nehmen sind; in kurzen Abständen mal eindrucksvoll sympathisch, mal selbstgefällig kompromisslos sind.

Die Moral? Sicherlich alles andere als eindeutig: Selten wurden die Naturgesetze des Menschseins so subtil demontiert und gleichzeitig so sublimiert wie in diesem Stück. So war es auch das Interesse dieses Abends, im geschlossenen Bezirk der Drehbühne mit sehr jungen Darstellern die Mehrdeutigkeit, das Vergnügen, die Zweifel, die Selbstbezogenheit der Personen offenzulegen.

Text: Kateryna Sokolova, Regisseurin